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Unsere Kinder und die Omega-Fettsäuren

Dr. Levente Losonczy

Das Leitprinzip lautet: Auch im kindlichen Speiseplan sollten die „guten“, d.h. einfach und mehrfach ungesättigte pflanzliche Fettsäuren bevorzugt werden: pflanzliche Öle gegenüber Lebensmitteln, die gesättigte, also tierische Fette enthalten.

Wichtig zu wissen, dass der menschliche Körper sehr wohl Fette benötigt, so auch ein im Wachstum befindliches Kind. Warum eigentlich? Fette spielen in unseren Körper eine bedeutende physiologische Rolle. Sie nehmen am Aufbau der Zellmembran, der Bildung bestimmter Hormone teil und ermöglichen die Absorption der fettlöslichen Vitamine. Sie versorgen uns mit Energie – um ein Vielfaches im Vergleich zu Kohlehydraten. Etwa ein Drittel des täglichen Energiebedarfes sollten durch mit der Nahrung aufgenommene Fette sichergestellt werden.

Welche „guten“ Fette gibt es?
Bei den mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind Omega3-Fettsäuren besonders wichtig: Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Dies sind essentielle Fettsäuren; das bedeutet, dass der Körper nicht in der Lage ist, diese selbst herzustellen und sie somit über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Das menschliche Gehirn besteht zu 30% aus DHA-Fettsäure, diese spielt in den Kommunikationsabläufen der Nervenzellen eine wichtige Rolle. Unsere intellektuellen Fähigkeiten, unsere Intelligenz hängen von der gesunden Funktion dieser ab.

Wie viel?
Am besten ist es, während oder kurz nach den Mahlzeiten für die Omega-Zufuhr zu sorgen. Ab dem Alter von 12 Monaten genügt ein halber Mokkalöffel, größere Kinder sollten einen Kaffeelöffel und Erwachsene einen kleinen Esslöffel voll zu sich nehmen.

Woher stammen diese?
Pflanzliche Fette
Insbesondere Leinsamen und Bio Leinöl, außerdem Walnüsse und Walnussöl, Rapsöl, Bio Hanföl und Bio Leindotteröl. Wir benötigen täglich etwa einen Löffel, entweder pur oder mit etwas Phantasie in Salate, Suppen, Soßen oder Smoothies gemischt, um den Geschmack zu verfeinern und sie gehaltvoller zu machen. Tipp: Das Öl niemals überhitzen, denn sonst entstehen krebserregende Verbindungen! Der Schadstoff von überhitztem, mehrfach verwendetem Öl ist das Akrylamid, das Probleme im Nervensystem verursachen kann und im Verdacht steht, Krebs zu erregen.

Tierische Fette
Hühnerei: Es ist wichtig zu wissen, dass das Kochen die vielen wertvollen Nährstoffe zerstört.
Heimische Fischarten: Marmorkarpfen, Stör
Meeresfische: Im Gegensatz zu den Nahrung-sergänzungsmitteln enthält Fisch neben Omega-3-Fettsäuren noch weitere, dem Herz zuträgliche, sogenannte mitwirkende = synergetische Nährstoffe, wie Vitamin D, Selen und Jod. Fettige Fische enthalten besonders viel Omega-3-Fettsäure, so z.B. Lachs, Sardinen, Sardellen, Hering, Forelle oder Makrele. Fische aus Fließgewässern enthalten wesentlich mehr Fett, als ihre gezüchteten Verwandten, da sie diese mit der Nahrung aufnehmen.

Diese Fette waren (nicht überraschend) schon immer in der Ernährung der Menschheit präsent, die Erkenntnis über die essentiellen Rolle bei der Aufrechterhaltung der gesunden Körperfunktionen dagegen ist noch jung.

Fette spielen in unserem Körper eine bedeutende physiologische Rolle.

Schwangerschaft

Wie Sie sich vorbereiten und auf einen gesunden Körper achten

Omega-3 in der Schwangerschaft & bei Säuglingen

Omega-3 ist für die optimale Entwicklung des Embryos und des Säuglings unerlässlich. Die Versorgung der schwangeren Frau mit Omega-3-Fettsäuren wirkt sich auf die Entwicklung des Mutterkuchens und der Milchdrüsen aus und kann so das Risiko einer Frühgeburt senken. Besonders in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft ist die Zufuhr von Omega-3-reichen Lebensmitteln wichtig, sie unterstützen hervorragend die Entwicklung des Nervensystems des Kindes und kann helfen, Wochenbett-Depressionen zu vermeiden oder zu lindern.

Bei Säuglingen fördert Omega-3 die geistige Entwicklung und das Scharfsehen. Zum Glück enthält die Muttermilch auch Omega-3, das Maß hängt allerdings davon ab, wieviel Omega-3 die Mutter zu sich nimmt. Eine vor wenigen Jahren durchgeführte Untersuchung hat gezeigt, dass Babys, die ab dem 4. Lebensmonat Omega-haltige Muttermilch bekamen, bei mit knapp 3 Jahren durchgeführten Memory- und Intelligenztests besser abschnitten.

 

Zusammenfassung

Omega-3 kann

  • die gesunde Entwicklung des Gehirns, des Nervensystems sowie der Augen fördern.
  • das Erinnerungsvermögen und die Konzentrationsfähigkeit des Kindes verbessern. Schon das kann für Kinder, die zappelig sind und sich schwer konzentrieren können, wichtig sein.
  • die Entwicklung der Lese- und Lernfähigkeit unterstützen
  • positiv auf Hyperaktivität, Aggressivität und andere Verhaltensauffälligkeiten wirken und beeinflusst somit das ruhige, ausgeglichene Verhalten.
  • zur normalen Funktion des Immunsystems beitragen.
  • die Heilung von entzündlichen Erkrankungen unterstützen.
  • asthmatische und/oder allergische Beschwerden lindern.
  • das Kind widerstandsfähiger machen gegen Erkältungen, Grippe und andere Atemwegserkrankungen.
  • die Heilung von frühkindlichen Hauterkrankungen positiv beeinflussen.
  • zur Vorbeugung und ergänzenden Behandlung von Psoriasis, Ekzemen und atopischer Dermatitis geeignet sein.

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