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Kartoffel oder Süßkartoffel?

Was ist die bessere Alternative?

Tolle Knolle

von Andrea Zentai, Diätassistentin

Als Ernährungswissenschaftlerin beschäftige ich mich hauptsächlich mit Sportlern, insulin-resistenten Personen und Menschen, die abnehmen wollen. Für alle drei Gruppen ist es enorm wichtig, welche Kohlenhydrate sie wann und in welcher Menge zu sich nehmen und wie schnell die Kohlenhydrate resorbiert werden. Für viele gilt die Kartoffel als verbotene Frucht und wird deshalb auch häufig vom Speiseplan gestrichen. Aber was, wenn man Kartoffeln so gerne isst? Kann die Süßkartoffel eine gesunde Alternative sein? Und ist eine Süßkartoffel überhaupt eine Kartoffel?

In der Tat ist die Süßkartoffel, lateinisch „Ipomoea  Batatas“, in unseren Regionen auch als Batate bekannt, keine echte Kartoffel, sondern ähnelt dieser nur in ihrer Form. Sie gehört zur Familie der Windengewächse. Sie wird hauptsächlich wegen ihrer Knollen (die weiß, orange, gelb, lila, rosa oder auch rot sein können) angebaut, aber auch deren jungen Blätter kann man ruhig essen. Der Geschmack ist unterschiedlich und wird meist mit dem der Kastanie oder des Kürbisses verglichen.

Viele Menschen entscheiden sich deshalb für die Süßkartoffel, weil sie denken, dass die Süßkartoffel bei Diabetes oder Insulinresistenz geeigneter ist, da sie einen geringeren Insulin- und Blutzuckerspiegelanstieg verursacht und weniger Kohlenhydrate enthält als die Kartoffel. Aber laut der Nährstoffdatenbank NutritionData sind der Nährstoffgehalt und die glykämische Last (die auf  Basis des glykämischen Index die Blutzuckerspiegel steigernde Wirkung von verschiedenen Lebensmitteln auf eine Portion bezogen miteinander vergleichbar macht: GL = GI/100 × Kohlenhydratgehalt der Portion in Gramm) der Süßkartoffel nicht besser, als die der Kartoffel und auch die empfohlene Portion für eine Mahlzeit ist nicht größer.

 

100 g Kartoffeln Süßkartoffeln
Energie (kcal) 77 86
Protein (g) 2 2
Fett (g) 0 0
Kohlenhydrat (g) 18 20
Ballaststoff (g) 2 3
glykämische Last 8 8

 

So verlockend die Süßkartoffel also auch sein mag, so darf sie nicht häufiger gegessen werden als die Kartoffel und man muss beim Kochen genauso wie bei der Kartoffel darauf achten, eine möglichst natürliche bzw. industriell nicht so stark verarbeitete Sorte zu wählen.

Die Batate eignet sich als Beilage, für Aufläufe, Salate und Suppen. Sie kann gegrillt werden, in der Schale gekocht oder als Pommes frites, also in Stäbchen geschnitten im Ofen gebraten werden oder man kann auch Kuchen und Salzgebäck aus ihr zubereiten. Es ist immer ratsam, sie mit einem anderen, ballaststoffreichen Gemüse und mit hochwertigem Öl anzureichern, z. B. mit Keimen oder Chia-Samen.

Aus der Süßkartoffel werden auch Mehl, Speisestärke und alkoholhaltige Getränke hergestellt, aber keins dieser Produkte darf täglich im Speiseplan stehen, denn es handelt sich bei ihnen um äußerst schnell resorbierbare Nährstoffquellen. Auch bei diesen Produkten ist es ratsam, sie mit einem anderen Kernmehl vermischt zu verwenden.

Bei der Lagerung sollte beachtet werden, dass die Temperatur zwischen 10 und 15 °C liegen muss und die Luftfeuchtigkeit um die 80 % betragen sollte. So kann die Batate von der Ernte gerechnet noch in Jahr lang halten. Süßkartoffelgerichte halten im Kühlschrank noch 3-4 Tage. Wenn man Süßkartoffel zwei Minuten vorkocht, kann sie 3-4 Monate in der Truhe tiefgefroren werden

Die Süßkartoffel eignet sich als Beilage, für Aufläufe, Salate und Suppen.

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